Contao installieren

Laden Sie sich zunächst das aktuelle Contao-Archiv herunter und entpacken Sie es auf Ihrem lokalen Rechner. Verschieben Sie die Dateien in das htdocs-Verzeichnis Ihrer XAMPP-Installation oder kopieren Sie sie mit einem FTP-Programm (z.B. WinSCP) auf Ihren Server. Der Basisordner heißt wahrscheinlich htdocs, httpdocs, html oder public_html.

Wenn Sie SSH-Zugriff auf den Server haben, können Sie alternativ folgende Befehle verwenden:

wget https://downloads.sourceforge.net/project/contao/2.11/contao-2.11.3.tar.gz?download
tar -xzf contao-2.11.3.tar.gz

Ihr Contao-Verzeichnis sollte nun wie folgt aussehen:

Contao root directory

Das Contao-Installtool

Um das Contao-Installtool aufzurufen, hängen Sie einfach /contao/install.php an die URL Ihrer Contao-Installation an. Das Startpasswort lautet contao. Beachten Sie, dass das Installtool mit einem Passwort gegen Brute Force-Attacken geschützt ist und gesperrt wird, wenn dreimal hintereinander ein falsches Passwort eingegeben wurde. Um diese Sperre aufzuheben, öffnen Sie die Datei system/config/localconfig.php in einem Texteditor, finden Sie die folgende Zeile und setzen Sie sie auf 0.

$GLOBALS['TL_CONFIG']['installCount'] = 0; // Hebt die automatische Sperre auf

Hinweis: Bis einschließlich Version 2.8 lautet der Pfad zum Installtool /typolight/install.php und das Startpasswort typolight.

Encryption-Key erstellen

Der Encryption-Key wird benötigt, um Daten verschlüsselt zu speichern. Einmal verschlüsselt können die Daten nur noch mit diesem Key wieder entschlüsselt werden! Notieren Sie ihn sich daher wenn Sie das Feature nutzen (Verschlüsselung wird momentan im Core nicht verwendet).

Datenbankverbindung herstellen

Melden Sie sich an der Administrationsoberfläche Ihres Servers (z.B. Plesk oder Cpanel) an und erstellen Sie eine neue Datenbank für TYPOlight. Geben Sie die Zugangsdaten im Contao-Installtool ein und beachten Sie die abweichende Schreibweise UTF8 in MySQL!

Tabellen aktualisieren

Contao prüft bei der Installation die Tabellen der Datenbank und gibt eine Liste empfohlener Änderungen aus wenn diese nicht aktuell sind. Lesen Sie diese Empfehlungen aufmerksam, denn Contao kennt nur seine eigenen Tabellen und wird versuchen, vermeintlich nicht benötigte Tabellen anderer Programme "aufzuräumen". Bestätigen Sie die Änderungen durch Anklicken der Update database-Schaltfläche.

Template importieren

Ein Template ist eine vorkonfigurierte Webseite, die eine beispielhafte Seitenstruktur und verschiedene Stylesheets zur Formatierung der Contao Core-Module und -Inhaltselemente enthält. Das Standardtemplate heißt "Music Academy". Um es zu importieren, wählen Sie example_website.sql aus dem Drop-Down-Menü und klicken Sie auf die Import template-Schaltfläche. Wenn Sie ein anderes Frontend-Template erworben haben, wählen Sie stattdessen die entsprechende SQL-Datei. Beim Import eines Templates werden bestehende Daten überschrieben!

Administrator-Konto erstellen

Wenn Sie kein Template importiert haben, müssen Sie ein Administrator-Konto erstellen, damit Sie sich am Contao-Backend anmelden können. Danach ist der Installationsprozess abgeschlossen. Der Link unten rechts leitet Sie zur Backend-Anmeldung weiter. Wenn Sie die Beispielwebseite importiert haben, können Sie sich als Benutzer k.jones mit dem Passwort kevinjones anmelden.

Suchmaschinenfreundliche URLs verwenden

Wenn Sie einen Apache-Webserver haben und mod_rewrite verwenden dürfen, können Sie Contao dazu veranlassen, suchmaschinenfreundliche URLs zu generieren, die wie statische HTML-Seiten aussehen. Die dazu benötigten Rewrite-Regeln sind in der .htaccess.default-Datei im Contao-Verzeichnis gespeichert. Benennen Sie diese Datei um in .htaccess, damit sie vom Apache-Server erkannt wird, und rufen Sie anschließend das Modul Einstellungen im Contao-Backend auf. Wählen Sie die Option "URLs umschreiben" in der Gruppe "Frontend-Einstellungen" aus und speichern Sie Ihre Änderungen. Contao generiert jetzt statische URLs wie z.B. home.html anstatt index.php?id=12.

Die Verwendung von mod_rewrite und den Rewrite-Regeln in der .htaccess.default-Datei ermöglicht nicht nur die Ausgabe statischer URLs, sondern blockiert auch einige grundlegende Hacker-Angriffe und liefert eine GZip-komprimierte Version der großen JavaScript-Dateien wie z.B. MooTools aus. Nutzen Sie also immer die .htaccess-Datei wenn Sie können!

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Kommentar von Yanick Witschi (Toflar) |

Hallo Leute

Kommentar gehört nicht veröffentlicht ;-)

Wollte nur kurz mitteilen, dass hier ein Hinweis auf die "htaccess.default" fehlt. Das hat ja geändert.
Das könnte vielleicht Neulinge verwirren!

Merci!

Kommentar von Thorsten Hamann |

In der aktuellen Distribution (2.8) gibt es das Verzeichnis contao/ noch nicht, das man zum Installieren aufrufen soll; es heißt vielmehr noch typolight, wie auch im Screenshot zu sehen. Dasselbe gilt für das Installtool-Passwort, das "typolight" lautet wie in der INSTALL.TXT beschrieben, und nicht "contao".

Ich weiß, ihr seid mitten im "Umbranding", daher der Hinweis.

Kommentar von Stefan |

Hallo,
großes Lob, ein gutes CMS, und ich habe es bis dato mit Hilfe dieser Doku ohne Probleme installiert. Mal sehen, was noch alles möglich ist. Bin schon neugierig auf Templates, Module, Erweiterungen etc

Kommentar von Stephan Schiefer |

Hallo Leute, ich kann mich dem Lob nur anschließen. Ich habe schon als Autor mit Typolight gearbeitet und war begeistert und bin jetzt sehr beindruckt wie gut die Installation auch für einen Anfänger wie mich funktioniert. Super Anleitung, tolles CMS, - DANKE!

Kommentar von Johannes Winter |

Für alle Noobs - wie mich: Nutzt man Xampp, startet man die Installation, indem man in den Webbrowser den Befehl

http://localhost/contao-2.10.0/contao/install.php

eingibt. Hab nen Tag gebraucht, um das rauszufinden.

Kommentar von dito |

@Johannes Winter: siehe Das Contao-Installtool

"Um das Contao-Installtool aufzurufen, hängen Sie einfach /contao/install.php an die URL Ihrer Contao-Installation an." Das hätte den halben Tag suchen erspart.

Kommentar von mkwe |

Hi, habe gerade die Version 2.10.4 als tar.gz heruntergeladen und festgestellt, dass in allen Verzeichnissen unsichtbare Dateien in der Form

._<dateiname-oder-verzeichnisname-dieses-ordners>

enthalten sind. Ich nehme mal an, die sind dort unbeabsichtig vorhanden und überflüssig, oder?

Antwort von Leo Feyer

Ja, diese Dateien sind überflüssig. Ich habe eben alle Archive neu gepackt und ausgetauscht.